Botswana


Botswana auf einen Blick

km2 Fläche

581.730

Bevölkerung (in Mio.)

2,6

Einwohner pro km2

4,47

BIP/Einwohner (EUR)

6.114


unsere Reisestatistik in Botswana

verbrachte Tage

24

gefahrene Kilometer

3.592


unsere Routen in Botswana


Wissenswertes zu Botswana

Wir haben Botswana in der Vergangenheit oft bereist, mit Luna verbringen wir 2025 erstmals mehr Zeit in diesem wunderschönen Land. Die folgenden Infos kommen von unserer Reise im Sommer 2025.

Reisevorbereitung

Eine Reise nach Botswana lässt sich (auch individuell) sehr leicht planen, es gibt zahlreiche gute und aktuelle Reiseführer, auch GPS-Koordinaten sind flächendeckend erhältlich.

Visum

Für Botswana ist kein Visum erforderlich.

Einreise

Die Einreise nach Botswana ist vollkommen problemlos möglich. Für touristische Aufenthalte bis 90 Tage ist kein Visum notwendig. Der Pass muss mindestens sechs Monate über den geplanten Ausreisetermin hinaus gültig sein und sollte zwei (besser drei) freie Seiten haben.

Die Einfuhr von Gemüse und Fleisch aus Namibia nach Botswana ist verboten, bei uns erfolgten jedoch bei keinem Grenzübertritt Kontrollen.

Einreise mit dem Auto

Die Einreise mit dem eigenen Auto ist mit einem Carnet problemlos möglich. Wir haben beim Grenzübertritt von Namibia in Buitepos BWP 420 (ca. EUR 27,-) an Gebühren (Road Levy, Road Safety Levy , Third-Party MV Insurance) bezahlt. Der Grenzübergang in Buitepos ist eine One-Stop-Grenze, man geht der Reihe nach von einem Container zum nächsten – wir schafften alles in unglaublichen 35min (um 0900 in der Früh).

Die Fee können in Cash (BWP) oder mit Kreditkarte bezahlt werden.


Praktische Tipps zu Botswana

Die Angaben in diesem Abschnitt werden während unserer Reise im Sommer 2025 laufend aktualisiert.

Geldwechsel

Bargeld aus dem Bankomaten funktioniert mit Kreditkarte bei uns (Revolut Mastercard) eigentlich nur bei FNB. Pro Transaktion waren bei uns maximal 2.500 BWP möglich, man kann aber mehrere Transaktionen hintereinander machen.

Geldwechsel haben wir nicht probiert, geht aber sicher von USD und EUR in BWP in den meisten Banken mit kurzer Wartezeit.

Kreditkarten

Kreditkarten (VISA, Master) werden überall angenommen, wir hatten kein einziges Mal Probleme mit einer Zahlung. Einzige Ausnahme sind die Nationalparks, hier funktioniert das Terminal (offiziell) nicht immer, man sollte daher Cash dabei haben.

Generell sollte man die Kreditarte sollte physisch dabei haben, ApplePay funktioniert oft nicht oder erst ab höheren Beträgen.

Telefonie / Internet

Starlink ist in Botswana erlaubt. eSIMs mehrerer Anbieter sind auch zu guten Preisen in verschiedenen Größen erhältlich. Lokale SIM-Karten gibt es von den Providern Mascom, Orange und BTC, bei den Shops kann man aber gut eine Stunde Wartezeit einplanen….. Netz-Abdeckung gibt es natürlich nur rund um größere Städte und entlang der meisten Hauptrouten, dort aber sehr oft in 4G (notwendig für unsere eSIM), manchmal sogar 5G. Am besten ist der Empfang in den östlichen Landesteilen.

Einkaufen

Ghanzi: eher bescheidenes Angebot, im Shoprite bekommt man das Nötigste, das Fleisch erschien uns aber suspekt, daher haben wir beim lokalen Fleischhacker einen weiteren Stop eingelegt.

Lethlakane: sehr gute Auswahl Pick n Pay in der Teemane Mail

Gaborone: viele Möglichkeiten, Superstar und Pack n Pay in den Malls haben eine sehr gute Auswahl und große, sichere Parkplätze davor.

Feuerholz ist an den meisten Tankstellen erhältlich.

Sicherheit

Die übliche Umsicht reicht aus, wir haben uns bisher nirgends in Botswana unsicher gefühlt.

Von Kindern und Bettlern wird man – selbst vor Supermärkten – weniger bedrängt als in den meisten anderen afrikanischen Ländern.

Fahren / Tanken

Ein internationaler Führerschein wird empfohlen.
Die Tankstellendichte ist ausreichend, wir hatten bisher keine Probleme mit der Verfügbarkeit von Benzin. Das Preisniveau bewegt sich im Sommer 2025 um die BWP 14,20- 14,60/Liter (0,92-0,96 EUR), Diesel ist meist um 10% teurer.

Die Asphaltstraßen sind in gutem bis sehr gutem Zustand, das Tempolimit beträgt 120km/h.

Wir hatten keinerlei Probleme mit der Polizei. Die meisten Checkpoints sind entweder unbesetzt oder wir wurden freundlich durchgewinkt.

Die lokale Fahrweise ist für Afrika ziemlich zivilisiert, lediglich auf der einspurigen A1 (bis 44km nördlich von Gaborone, dann zweispurig) wird sehr risikoreich überholt.